Firmengeschichte

Walther Rüger

Gründung 1950

Walther Rüger, der Gründer und Geschäftsführer der Refeka, ist die treibende Kraft des innovativen und traditionellen Familien-unternehmens. Mit zündenden Ideen und unermüdlichem Elan knüpft er Kontakte zu den deutschen Großunternehmen der Nachkriegszeit. Seine Erfahrungen sammelte er beim damals größten Händler für Fest- und Karnevalsartikel in München und gibt der Refeka ihren Namen:
Re (klame) Fe (st- und) Ka (rnevalsartikel)
 

1950 - 1960

Die Refeka produziert Masken und witzige Kopfbedeckungen sowie die Werbemittel des damaligen Zeitgeists: Werbefähnchen, Windräder, Sonnenblenden sowie Fest- und Karnevalsartikel. Walther Rüger entwickelt laufend neue Produkte. Firmensitz ist die Münchner Innenstadt.

 

1960 - 1970

Die Werbewelt ändert sich, der point of sale steht immer mehr im Mittelpunkt. Walther Rüger entwickelt dafür neue Produkte wie z.B. seine patentierten Windradketten, die sich bald an jeder Tankstelle im Wind drehen. Die zahlreichen Ideen und Patente sorgen für stetiges Wachstum der Refeka. 1969 platzen die Firmenräume in München aus den Nähten, die Refeka zieht an den Stadtrand in München-Trudering.

 

1970 - 1980

Der Markt wandelt sich schnell - vom Verkäufer- zum Käufermarkt. Der Kunde wird immer wichtiger und will mit besonderen Werbemitteln beworben werden. Am 1. April 1973 beginnt der Sohn von Firmengründer Walther Rüger seine Laufbahn in der Refeka: Christian Rüger lernt das Geschäft von der Pike auf. Seine Frau Monika Rüger ist seine engste Mitarbeiterin. Der Personalstamm ist auf knapp 50 Mitabeiter und etwa 400 Konfektionäre für die manuelle Fertigung angewachsen. Durch die Expansion wird ein weiterer Umzug erforderlich. Das neue Firmengebäude entsteht auf einer Fläche von 5.600 m² im Gewerbegebiet Kirchheim-Heimstetten im Osten Münchens und wird am 24.09.1976 bezogen.

 

1980 - 1990

Das Jahrzehnt der Veränderung: Christian Rüger wird 2. Geschäftsführer. Der Werbemarkt und damit der Bedarf ändern sich tiefgreifend. Mitten im Zeitalter des Direktmarketings angekommen, entwickelt die Refeka immer mehr Produkte aus Karton: Effektkarten, Präsentationsverpackungen und Displays gehören inzwischen zu den überwiegend produzierten Artikeln. Großunternehmen wie VW, Ferrero, Siemens, IBM, Allianz und viele mehr gehören zum Kundenstamm.

 

1990 - 2000

Die Produktionsräume in Kirchheim-Heimstetten reichen nicht mehr aus: Der Betrieb wird 1996 um 100 % vergrößert. Damit wird genügend Raum für den stark gewachsenen Maschinenpark geschaffen. Längst ist Refeka die Adresse in Deutschland für Spezial-Entwicklung und Produktion von pop-up's und anderen kreativen Effektkarten und -verpackungen. Refeka arbeitet deutschlandweit für Agenturen und Unternehmen aus allen Branchen. Im Mai 2000 wird das 50-jährige Firmenjubiläum gefeiert: Das Lebenswerk von Walther Rüger ist vollbracht. Die Refeka hat sich zu einem innovativen mittelständischen Unternehmen entwickelt, das auf soliden Füßen steht.

 

2000 - 2010

Der europäische Wirtschaftsraum wächst zusammen und Refeka wächst mit: Die Produktionen gehen nun auch ins europäische Ausland und nach Kanada. Refeka reagiert flexibel auf die sich ständig ändernden, hohen Anforderungen der Werbemittel-Produktion. Modernste PC-Vernetzung, Plotter und CAD-Systeme sind Standard für schnelle und zuverlässige Abwicklung. Der Fertigungsprozess unterliegt dem integrierten Qualitätsmanagementsystem für optimale Ergebnisse. Durch hohe Innovationskraft und hervorragendes Know-how hat sich die Refeka GmbH als Marktführerin in der Branche etabliert. Nach dem Tod des Seniorchefs Walther Rüger im Dezember 2003 übernimmt Christian Rüger mit seiner Ehefrau Monika die Geschäftsführung. Als alleiniger Gesellschafter lenkt Christian Rüger die Refeka nachhaltig mit ruhiger Hand.